Bebauungsplan MLK-Park darf so nicht umgesetzt werden

Nachverdichtung vermeiden

OB-Kandidat Dr. Claudius Moseler spricht sich klar gegen die massive Nachverdichtung des Wohngebietes MLK-Park aus. „Wenn die Wohnbau nun mit Rückendeckung der Baudezernentin Grosse Fakten schaffen will, ist es absolut richtig, dass die Bewohner sich gerichtlich zur Wehr setzen“, so Moseler.

„Die Fraktion ÖDP/Freie Wähler hatte in der letzten Bauausschuss-Sitzung vor dem Jahreswechsel beantragt, den Bebauungsplanentwurf an die Verwaltung zur Nachbearbeitung zurück zu verweisen. Leider und vor allem zum Schaden der Bewohner des MLK-Park hat die Ampel dagegen gestimmt“, so Moseler.

Der vorgelegte Bebauungsplanentwurf lässt die stichhaltigen Argumente der jetzigen Bewohner des MLK-Parks vollkommen außer Acht. Dies betrifft vor allem die Anzahl der Geschosse und die Gesamthöhe der Bebauung. Bei der Nachbearbeitung des Bebauungsplanentwurfs hätte die Verwaltung zum einen beachten können, dass die Geschossflächenzahl (GFZ) laut Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Regel nicht über 1,2 liegen darf. Zum anderen hätte verhindert werden können, dass die Gesamthöhe der Neubauten, die Höhe der umgebenden Bebauung übersteigt. Diese Chance ist nun offensichtlich vertan.

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Eine Antwort auf Bebauungsplan MLK-Park darf so nicht umgesetzt werden

  1. Markus sagt:

    Fakten schaffen an sich ist ja ok, aber nicht gegen den Bürgerwillen. Die heutigen Bewohner des Martin-Luther-King Parks werden doch hier betrogen, denn sie haben ihre Wohnungen damals unter anderen Versprechungen gekauft. Jetzt wird hochverdichtet. Die Wohnbau will Weltmeister im hochverdichten werden. Auch in der Mombacher Anlage Suderstraße/An der Plantage wird dies betrieben. Die Gesamthöhe der Neubauten wird hochgetrieben und damit es vom Ansehen her harmonisch bleibt verbreitert man auch die Basis und reduziert die Grünflächen. Ich habe nichts gegen sozialen Wohnungsbau und Modernisierung durch Neubau Einzuwenden, aber warum man selbst in Mombach an der Peripherie der Stadt diese Verdichtung in einem ohnehin bereits sozial problematischen Umfeld betreibt bleibt mir ein Rätsel. Wenn die Problemzonen wachsen wird es wieder unsozial.

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